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Aus dem Rathaus

Sonderausstellungen im Sandelschen Museum

Artikel vom 04.09.2017

"Steinzeit - die Anfänge der menschlichen Kultur" und

"Schlosskonzerte Kirchberg – 50 Jahre jung"

Unter dem Motto „Steinzeit - die Anfänge der menschlichen Kultur" wurde vom Kirchberger Arbeitskreis Geologie und Archäologie eine Jahres-Ausstellung im „Sandelschen Museum“ in Kirchberg/Jagst vorbereitet. Diese Sonderausstellung begnügt sich nicht mit den von Arbeitskreismitgliedern in Hohenlohe-Franken gefundenen Werkzeugen aus Feuerstein (Keuperhornstein), sondern eröffnet einen allgemeinen, grenzüberschreitenden Blick auf die menschliche Kultur der Steinzeit.  

Im Mittelpunkt steht die bisher noch nicht gezeigte steinzeitliche Sammlung des Kriegsgerichtsrats Theodor Sandel (1861 – 1927), des Namensgebers des Kirchberger Museums. Seine Sammlung beinhaltet jungsteinzeitliche Funde aus Oberschwaben aus der Zeit der Pfahlbauten.
Der Begriff „Steinzeit“ umfasst aber die gesamte Menschheitsgeschichte; also rund 4 Mio Jahre, wobei immer noch Raum zurück zu den Anfängen ist. Bildlich gesprochen haben sich über 99 % der Menschheitsgeschichte in der Steinzeit abgespielt, der Rest rechnet sich ab der Bronzezeit bis heute, wobei der Name „Steinzeit“ auch deshalb stimmt, weil sich über diese immensen Zeiträume über­wiegend nur Werkzeuge aus Stein (Silex) erhalten haben.

In der Kirchberger Ausstellung werden überwiegend originale Fundstücke gezeigt, aus Hohenlohe, Franken und Oberschwaben, wobei das älteste Exponat rund 1,2 Mio Jahre alt ist. Rekonstruktionen von Sicheln und anderen Geräten geben einen Eindruck vom Gebrauch der Werkzeuge. Leihgaben vom Reichsstadtmuseum Rothenburg und von Landesdenkmalamt in Esslingen sowie Gebrauchsgegen­stände und Schmuck runden die Ausstellung ab. Eine Ausstellung dieser Art ist im hohenlohisch-fränkischen Raum noch nie gezeigt worden.

"50 Jahre Schlosskonzerte Kirchberg"
Komponisten – Interpreten – Konzerte: Die Ausstellung
zeigt Entwicklung und Wandel der Konzertreihe von 1967 bis 2017
 
Die Ausstellung "50 Jahre Schlosskonzerte Kirchberg" zeigt vom 24. September 2017 bis zum 7. Januar 2018, welch hochkarätige Musiker in der Zeit von 1967 bis 2017 im Rittersaal von Schloss Kirchberg aufgetreten sind. Fotos, Programme und Ausschnitte aus den Besprechungen, Plakate und Eintrittskarten veranschaulichen von den Anfängen bis heute die musikalischen Perlen, welche den zahlreichen Zuhörern geboten wurden. 50 Jahre mit je 6 Konzerten, das bedeutet 300 musikalische Leckerbissen für Abonnenten und Gäste.

Die Reihe als Abonnementskonzerte begann im Herbst 1967, damals noch organisiert von der Konzertdirektion Wilhelm Alber. Als er 1988 überraschend seine Mitarbeit zurückzog übernahm ein Arbeitskreis von musikbegeisterten Bürgern aus Kirchberg die Organisation der Schlosskonzerte. Neue Wege wurden beschritten: Renommierte junge Künstler kurz vor ihrem internationalen Aufstieg engagiert, ungewöhnliche, selten zu hörende Besetzungen ausgesucht und ab 1989 der "Hohenloher Kultursommer" mit eingebunden. Alle diese Aktivitäten führten rasch zu wachsender Zustimmung der Zuhörer und einer Zunahme der Abonnenten.

Aber nicht erst seit 1967 erklingt Musik im Schloss Kirchberg. Bereits unter den Fürsten kamen die damals modernsten Werke im Festsaal des Schlosses, dem heutigen Rittersaal, zur Aufführung. Um nur einige heute noch bekannte Namen zu nennen: Carl Stamitz (1745-1801), Niccolò Jommelli (1714-1774), Joseph Haydn (1732-1809) oder W.A. Mozart (1756-1791). In den 50-iger und 60-iger Jahren des letzten Jahrhunderts konnte die Lehrerin Frau Irma Bruns dank ihrer Beziehungen vor allem Künstler aus dem fränkischen Raum für Konzerte im Rittersaal gewinnen. All dies wird im Museum der Stadt Kirchberg auf großen Schautafeln veranschaulicht und erlebbar gemacht.

Die Ausstellungen können bis 7. Januar 2018 sonn- und feiertags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Sandelschen Museum besichtigt werden

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