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Zucker, das süße Gift? Auf die Menge kommt es an

Artikel vom 13.09.2017

Kinder lernen bei einem AOK-Kochkurs, wie man gesunde und zuckerarme Mahlzeiten zubereiten kann. Foto: AOK

AOK rät, den Zuckerkonsum zu verringern und fordert klare Angaben bei Lebensmitteln
 
Schwäbisch Hall – 17 Tonnen Zucker werden im Schnitt jeden Tag im Landkreis Schwäbisch Hall verzehrt, das entspricht in etwa dem Gewicht von drei Elefanten. Die meisten Zuckerfallen sind da versteckt, wo man sie nicht erwartet, beispielsweise in Krautsalat oder Grillsaucen. Darum liegt der Pro-Kopf-Konsum in Deutschland aktuell bei 90 Gramm am Tag. Das ist fast doppelt so hoch wie die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO.
 
Empfohlen wird für Erwachsene 12 Teelöffel oder 50 Gramm freien Zucker pro Tag  – ideal seien sogar nur 25 Gramm pro Tag. Für Kinder gilt dabei die Maximalgrenze von 6 Teelöffeln oder 25 Gramm pro Tag. Unter freiem Zucker versteht man neben Haushaltszucker, der unseren Lebensmitteln beigesetzt wird, auch natürlichen Zucker, der in Honig, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentrat enthalten ist.
 
Ein erhöhter Zuckerkonsum kann, ebenso wie ein hoher Fettkonsum, zu Übergewicht führen und damit Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall begünstigen. Zucker an sich sei aber nicht schädlich, betont die AOK-Ernährungsexpertin Cornelia Frost aus Heilbronn. „Er ist ein wichtiger Baustein für die Energiezufuhr, die jeder Mensch benötigt. Entscheidend ist die Menge, die man zu sich nimmt.“
 
Die AOK Heilbronn-Franken bietet daher unter anderem Kochkurse und Ernährungsberatungen für Erwachsene und Kinder an, bei denen auf eine gesunde und zuckerarme Nahrungszubereitung Wert gelegt wird. „Wir empfehlen in der Regel, zwei Hände voll Obst am Tag zu Essen und den Zuckerkonsum bewusst zu reduzieren“, so Frost.
 
„Außerdem halten wir es für notwendig, dass die Lebensmittelindustrie den Zuckergehalt in Lebensmitteln klarer kennzeichnet, damit sich Verbraucher einfacher informieren und gegebenenfalls auf zuckerärmere Lebensmittel zurückgreifen können“, meint die AOK-Expertin.
 
Eine aktuelle Forsa-Umfrage der AOK Baden-Württemberg zeigt, dass die Verbraucher gesüßte Lebensmittel und „Zuckerbomben“ in hohem Maße zu sich nehmen. 89 Prozent der Befragten isst mindestens einmal wöchentlich Süßigkeiten, Süßspeisen oder süßes Gebäck; fast die Hälfte (46 Prozent) sogar vier- bis sechsmal pro Woche oder täglich. Auch wenn Wasser sowie Kaffee die am häufigsten getrunkenen alkoholfreien Getränke sind, gaben 60 Prozent der Umfrageteilnehmer an, zumindest gelegentlich auf Saftschorle zurückzugreifen. Bei Säften mit 50 Prozent, Cola-Getränken mit 44 Prozent und Limonaden mit 30 Prozent ist die Konsumhäufigkeit niedriger – der Zuckergehalt der Getränke dafür umso höher.
 
Süßer Belag dominiert insbesondere am Wochenende am Frühstückstisch, wenn 72 Prozent – im Vergleich zu 49 Prozent unter der Woche – Brot und Brötchen mit Marmelade, Honig oder Nussnougatcreme bestreichen. Auch von den 38 Prozent, die wochentags Cerealien wie Müsli und Haferflocken frühstücken und denen häufig ein besonders hohes Ernährungsbewusstsein attestiert wird, essen 53 Prozent lieber eine bereits beim Kauf zuckerhaltige Variante oder süßen selbst nach. Allgemein bevorzugen Männer eher gesüßte Lebensmittel als Frauen. Mit 20 beziehungsweise 18 Prozent werden Kaffee und Tee übrigens nur selten mit Zucker gesüßt.

Autor: AOK Heilbronn-Franken

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