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Arbeitskreis Schlosskonzerte Kirchberg

Artikel vom 18.05.2016 von Arbeitskreis Kirchberger Schlosskonzerte

SCHLOSSKONZERTE KIRCHBERG - JAGST

Rittersaal Schloss Kirchberg
 
Deckengem?lde im Rittersaal

Hinreißende Kammermusik im Schloss Kirchberg

Schlosskonzerte Kirchberg - Jahresprogramm 2016

In der Saison 2016 der "Schlosskonzerte Kirchberg" lässt sich im Rittersaal erneut erfrischende Kammermusik mit Überraschungen erleben. Alle Konzerte sind sonntags, bis auf das Konzert des "Hohenloher Kultursommers", jeweils um 17 Uhr, so dass auch Besucher von weiter weg zu guter Zeit wieder zu Hause sein können. Die ersten drei Konzerte bestreiten junge Musiker, vielfach ausgezeichnet, die von der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) in einem strengen Wettbewerb ausgewählt wurden. Die meisten gehören deshalb schon kurze Zeit später zu den international bekannten Interpreten.

U.H.

Goldmundquartett
 
26. Juni 2016

Aussergewoehnliche Streichquartette im Schloss Kirchberg Schubert Mozart Stravinsky Beethoven Kirchberg. Fuer das vierte Abonnement-Konzert am Sonntag 26. Juni um 17 Uhr konnten die Schlosskonzerte Kirchberg das Goldmund Quartett verpflichten. Die vier Musiker, alle um 25 Jahre alt, werden Streichquartette spielen, die eher selten zur Auffuehrung kommen, vielleicht gerade weil sie fuer die Weiterentwicklung dieses Musik-Genres eine wichtige Rolle spielen. Das Goldmund Quartett, bestehend aus Florian Schoetz, Pinchas Adt , Violine, Christoph Vandory, Viola, und Rafael Paratore, Violoncello, hat sich bereits zu Schulzeiten in Muenchen gegruendet und zaehlt zu den gefragtesten Nachwuchsquartetten in Deutschland. Wichtige musikalische Impulse erhielt das Quartett u.a. von Alfred Brendel, Eberhard Feltz und Ferenc Rados. Seit 2014 studieren die vier Musiker bei Prof. Guenter Pichler an der Escola Superior de Musica Reina Sofia in Madrid und bei Prof. Gerhard Schulz in Stuttgart. Beide Professoren sind ehemalige Mitglieder des weltberuehmten Alban Berg Quartett. Regelmaessig in Konzerten zu erleben ist das Godmund Quartett u.a. beim Festival Aix-en-Provence, beim Musik- und Tanzfestival in Granada und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Konzerte fuehrten das Quartett bereits durch Europa, Nordamerika und China und brachten sie mit renommierten Musikern wie Arabella Steinbacher, Peter Buck und Christoph Poppen zusammen. Das Goldmund Quartett gewann u.a. den Ersten Preis des Gasteig Wettbewerbs 2013 sowie den Internationalen Schoenfeld Musikwettbewerb 2014 in China und ist Preistraeger und Gewinner des Internationalen August-Everding Musikwettbewerbs. Im Jahr darauf wurde es mit dem Bayerischen Kunstfoerderpreis und dem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet, was gleichzeitig die Aufnahme in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Kuenstler bedeutet. Mit dem Quartettsatz c-moll, D 703, von Franz Schubert beginnt das Konzert. Schubert komponierte das Werk 1820, liess es jedoch bedauerlicherweise nach dem 41. Takt des zweiten Satzes unvollendet liegen. Bis heute wirkt der vollendete erste Satz wie ein erregendes Experiment auf dem Weg zu einem neuen Stil. Statt Themen aus klar aufgebauten, eingaengigen Motiven aufzustellen und sie zu entwickeln, stellte Schubert hier zwei Klangideen unvermittelt nebeneinander. Mozarts sogenanntes Dissonanzenquartett, KV 465, ist ebenfalls eine fuer die damalige Zeit moderne Musik: In den ersten Takten verstoerten die Zeitgenossen ungewohnte schneidende Querstaende und klangliche Dissonanzen, die sich erst spaeter zu Harmonien aufloesen . Auch Stravinskys Drei Stuecke fuer Streichquartett befremden auf den ersten Eindruck. Stravinsky setzt zu Beginn die Primitivitaet des Klanges, das Geigengekratze, gezielt als Stilmittel ein. Im weiteren Verlauf wird der H?rer bewusst irritiert durch die unterschiedlichen Rhythmen der Violinen einerseits und dem Ostinato von Bratsche und Cello andererseits, bis sich im Verlauf der Stuecke wieder Harmonie einstellt. Beethovens Streichquartett Nr. 9 C-Dur, op. 59, Nr.3 gehoert zu den Rasumowsky-Quartetten, auch Russische Quartette genannt. Mit seiner fuer Streichquartette bis dahin unbekannten Komplexitaet bildet dieses Quartett einen Wendepunkt in Beethovens Schaffen. Alle vier Werke waren und sind Besonderheiten der Streichquartett-Literatur, die nicht den gaengigen Erwartungen an Quartettmusik nach Ohrwuermern entsprechen. Gerade deswegen sind sie nicht immer und ueberall zu hoeren. Dafuer sind sie besonders spannend und herausfordernd fuer die Musiker und die Zuhoerer. Im intimen Rahmen des Rittersaals im Schloss Kirchberg mit seiner herausragenden Akustik werden diese vier Werke besonders gut zur Geltung kommen. Karten fuer 22 Euro (15 Euro) und 19 Euro (10 Euro) gibt es im freien Verkauf an der Abendkasse oder ueber die Schloss-Apotheke Kirchberg/Jagst, Tel 07954/9870-0.

  Schlosskonzerte Kirchberg 2016
Konzert 5
Konzert 6
 

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