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Kontakt

Sandelsches Museum Kirchberg/Jagst
Kirchstraße 17
74592 Kirchberg/Jagst
Telefon: 07954/921842

Museum

"Merkmale einer Stadt"

Sandelsches Museum

Kirchstraße 17: Alte Lateinschule, Barockbau von 1748, zuletzt Volksschule, seit 1973 Museum, Telefon: 07954/921842 oder Telefon: 07954/9801-0.

Öffnungszeiten: sonntags und an Feiertagen von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Für Gruppen sind auch Führungen nach Vereinbarung möglich.

Eintrittspreis 2,00 EUR für Erwachsene, ermäßigt, 1,00 EUR, Kinder bis 14 Jahren frei.

Zur Geschichte des Museums

Museum

Das Museum entstand durch das Vermächtnis des Kriegsgerichtsrats Theodor Sandel (1861 - 1927). Mit der wertvollen Sammlung wurde 1930 das erste "Sandelsche Museum" in der Kirchstraße 19, neben dem heutigen Museum, eröffnet. Seit 1973 befindet sich das Museum in der 1748 erbauten ehemaligen Lateinschule. Seither kamen weitere Stiftungen hinzu: Möbel und Objekte des Schriftstellers G. Harro Schaeff-Scheefen und seiner Ehefrau; Waffen und Trophäen aus Kamerun des Freiherrn Kurt von Crailsheim. Zuletzt bereicherten umfangreiche Stiftungen und Nachlässe von Kirchberger Künstlern das Museum.

In den Jahren 2002/03 wurde das Gebäude grundlegend renoviert. 2004 wurde das Museum neu geordnet wieder eröffnet.

Die Sammlungen im Museum

Auf drei Stockwerken bietet das Museum ein weites Spektrum von der Erdgeschichte bis zum 20. Jahrhundert. Im Untergeschoss können die Spuren der 20 Millionen Jahre alten "Kirchberger Verwerfung" im Felsbereich gezeigt werden. Daneben wird der "älteste Kirchberger", wieder lebendig: "Stephanorhinus Kirchbergensis", ein 250.000 Jahre altes Waldnashorn.

Der 1. Stock enthält Themen zur Geschichte und Kultur von Kirchberg. Als "Merkmale der Geschichte" werden besonders die Kriegszeiten und die Herrschaft von Geld und Recht betrachtet. Eine Zusammenfassung der Stadtgeschichte bietet die Projektion einer "Chronik in Bildern2. Gegenüber sind die "Formen der Kultur" zu sehen: unter anderem die älteste erhaltene Fahne eines Gesangsvereins in Deutschland.

Der 2. Stock empfängt mit dem Thema "Romantisches Kirchberg": Eine Bildergalerie, darunter Werke bedeutender Künstler wie Paul Hey und Walter Strich-Chapell, sowie das Arbeitszimmer und Werke des Schriftstellers G. Harro Schaeff-Scheefen. Gegenüber sind in einem Raum drei Stifter vertreten: Theodor Sandel als Großbürger und Nordafrikareisender; das Ehepaar Schaeff-Scheefen mit einer Wohnungseinrichtung im Stil des Biedermeier; die Trophäen des Kolonialoffiziers Freiherr von Crailsheim. Schließlich konnte ein Klassenzimmer der ehemaligen Schule erhalten werden, in dem auch Unterricht im Museum abgehalten wird.

Im Dachgeschoss sind einsehbare Depoträume und das „Schlözer-Zimmer“ als Veranstaltungsraum.

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