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Stadtverwaltung Kirchberg an der Jagst
Schloßstraße 10
74592 Kirchberg/Jagst
Telefon: 07954/9801-0
Telefax: 07954/9801-19
e-Mail: info@kirchberg-jagst.de

Waisenrente für gesetzlich Rentenversicherte beantragen

StirbteinElternteil, können hinterbliebene Kinder Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Sie haben unter Umständen Anspruch auf Waisenrente.

Der Rentenanspruch beginnt mit dem Todestag des Elternteils, sofern dieser selbst keine Rente bezogen hat. Hat der Elternteil bereits Rente bezogen, beginnt die Rente mit dem auf den Sterbemonat folgenden Monat.

Höhe der Waisenrente

Je nachdem, ob ein oder beide Elternteile gestorben sind, erhalten Sie eine Halb- oder eine Vollwaisenrente:

  • Die Halbwaisenrente beträgt rund zehn Prozent der zum Todeszeitpunkt erstmals berechneten beziehungsweise der bisher bezogenen Versichertenrente der verstorbenen Person, zuzüglich eines Zuschlags.
  • Die Vollwaisenrente wird aus der Rente beider verstorbenen Elternteile errechnet. Sie beträgt rund 20 Prozent der Summe dieser beiden Renten zuzüglich eines Zuschlags.
  • Der Zuschlag errechnet sich aus den rentenrechtlichen Zeiten der verstorbenen Person.

Generelle Zuständigkeit:

der zuständige Rentenversicherungsträger

Voraussetzungen:

Allgemeine Voraussetzungen sind:

  • Das Rentenversicherungskonto der verstorbenen Person ist geklärt.
  • Die verstorbene Person hatte die Mindestversicherungszeit von fünf Jahren erfüllt. Dazu zählen
    • Beitragszeiten (Pflicht- und freiwillige Beiträge),
    • Kindererziehungszeiten,
    • Zeiten aus dem Versorgungsausgleich und dem Rentensplitting unter Eheleuten (aus einer weiteren früheren Ehe),
    • Zeiten geringfügiger Beschäftigung mit Beitragszahlung des Arbeitgebers,
    • Zuschläge an Entgeltpunkten für Arbeitsentgelt aus geringfügiger von der Versicherungspflicht befreiten Beschäftigung.

Die Mindestversicherungszeit gilt als erfüllt, wenn die verstorbene Person bis zum Tod eine Rente erhalten hat. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten Sie eine Hinterbliebenenrente auch, wenn die versicherte Person vor Erfüllung der Mindestversicherungszeit stirbt. Dies gilt beispielsweise bei Tod aufgrund Arbeitsunfall oder Berufskrankheit, Wehrdienst- oder Zivildienstbeschädigung oder Tod innerhalb von sechs Jahren nach Beendigung einer Ausbildung.

Persönliche Voraussetzungen:

  • Sie sind noch nicht 18 Jahre alt oder
  • Sie sind noch nicht 27 Jahre alt und
    • befinden sich in einer Schul- oder Berufsausbildung oder
    • leisten einenFreiwilligendienst wie z.B. ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst oder
    • sind behindert und können sich deshalb nicht selbst unterhalten.

Bei Unterbrechung oder Verzögerung der Schul- oder Berufsausbildung durch einen Wehr- oder Zivildienst erhalten Sie eine Waisenrente auch über das Alter von 27 Jahren hinaus. Dazu müssen Sie sich weiterhin in Schul- und Berufsausbildung befinden. Ein Waisenrentenanspruch über das 27. Lebensjahr hinaus besteht jedoch längstens für einen Zeitraum, der dem gesetzlichen Grundwehrdienst oder Zivildienst entsprochen hat.
Die ersten 6 Monate des freiwilligen Wehrdienstes gelten als Grundwehrdienst. Diese Zeit
kanndaherzu einer Verlängerung des Waisenrentenanspruches führen.DiesgiltauchfürFrauen.
Während der Ableistung des freiwilligen Wehrdienstes besteht kein Waisenrentenanspruch.

Als Kinder gelten neben den leiblichen Kindern auch Stief- oder Pflegekinder. Unter bestimmten Umständen zählen auch Enkel oder Geschwister dazu.

Unterlagen:

  • Antrag auf Waisenrente
  • Geburts- oder Abstammungsurkunde des Kindes

bei Antrag auf Waisenrente für eine volljährige Waise zusätzlich:

Nachweis über

  • die Schul-/Berufsausbildung oder
  • die Ableistung des Freiwilligendienstes

Ablauf:

Die Rente müssen Sie schriftlich oder online beantragen.

Sie können Ihren Antrag auch bei der zuständigen Stelle aufnehmen lassen. Dann erhalten Sie gleichzeitig auch Rat und Hilfe zum Thema Rente.

Viele Städte und Gemeinden bieten die Formulare an und sind Ihnen beim Ausfüllen behilflich.

Schicken Sie den ausgefüllten Antrag an den zuständigen Rentenversicherungsträger . Je nach Angebot Ihrer Gemeinde können Sie den Antrag auch dort abgeben.

Kosten:

keine

Frist:

Beantragen Sie die Hinterbliebenenrente möglichst schnell nach dem Tod der versicherten Person. Sie erhalten sie rückwirkend längstens für 12 Kalendermonate vor dem Antragsmonat.

Formulare:

Rechtsgrundlage:

§§ 46 - 49 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI) (Renten wegen Todes)

Zuständige Ansprechpartner und Behörden:

Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg - Hauptsitz Karlsruhe Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg - Hauptsitz Karlsruhe

Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg - Hauptsitz Karlsruhe
Gartenstraße 105
76135 Karlsruhe
Telefon: 0721/825-0
Fax: 0721/825-21229
info@drv-bw.de

Sprechzeiten:

Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr
Donnerstag von 8 bis 18 Uhr
Freitag von 8 bis 12 Uhr

Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg - Regionalzentrum Schwäbisch Hall Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg - Regionalzentrum Schwäbisch Hall

Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg - Regionalzentrum Schwäbisch Hall
Bahnhofstraße 28
74523 Schwäbisch Hall
Telefon: 0791/97130-0
Fax: 0791/97130-190
regio.sha@drv-bw.de

Sprechzeiten:

Montag, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr
Dienstag, Mittwoch von 8 bis 16 Uhr
Freitag von 8 bis 12 Uhr
Zusätzlich nach Terminvereinbarung:
Dienstag, Mittwoch von 16 bis 18 Uhr
Freitag von 12 bis 18 Uhr

Lebenslagen:

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg hat dessen ausführliche Fassung am 27.02.2017 freigegeben.

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